Freitag, 24. Juli 2015

Ärmellätzchen

Ärmellätzchen
Meine kleine Tochter ist auf ihren ersten Babygeburtstag eingeladen. OKAY, so Baby nun auch wieder nicht, immerhin wird ihr Freund nun schon 1 Jahr *lach*
Gewünscht wurden Stopper-Socken. Aber irgendwie sieht das ja ein wenig doof aus mit 2 Paar Stoppersocken dort aufzutauchen. Also in mich gegangen und entschieden, auch wenn die Mama inzwischen selbst näht, hier muß noch etwas selbstgenähtes hinterher.

Der Dino - noch voll verfuselt




Und was braucht man dringend? Das war leicht: Lätzchen!
Und wasserdichter Nemo auf der Rückseite
Meine Kleine mag inzwischen ja gar nicht mehr gefüttert werden und mit der Hand will sie auch nicht essen. Also kämpft sie mit dem Löffel und der Gabel und schiebt mehr vom Teller auf den Tisch und auf den Boden als in den Mund. Und selbst wenn es schon unterwegs zum Mund ist, gibt es keine Garantie, dass es nicht im letzten Moment doch noch vom Besteck springt. Der Frust bei ihr ist verständlicherweise groß.
Mein Frust auch, weil ich gern helfen würde - Hilfe zur Selbsthilfe. Lieber wäre mir oft füttern, einfach, weil es dann nicht so ein Massaker auf dem Tisch, Boden und Stuhl gibt und sie hinterher immer "abgekärchert" werden muß. Wenigstens hierbei dienen mir Ärmellätzchen.

Ein Schnittmuster habe ich ganz schnell gefunden. Das Netz ist voll von Anleitungen, ich war mit dem ersten Eergebnis von Google zufrieden bei Der pinke Affe.

Da es ein Geschenk wird, dachte ich, ich kaufe mal schnell ein schönes buntes Handtuch. Aber nein, es gibt derzeit nur einfarbige, oder bestellen. Aber da wurde mir die Zeit ein wenig knapp.
Struktur vom Handtuch übernommen
Also ein Handtuch von mir "geopfert". Nur leider für die Anleitung ein wenig zu klein. Macht ja nichts. Schnittmuster zerteilen, Raglanärmel dran, und den Rest nach Anleitung. Und ich finde, es sieht Bombe aus. Mein Sohn hat das Lätzchen gesehen und hat es gleich mal anprobiert und meinte: "WOW, cool Mama, ein Sabberlatz mit Chi-Ball!" - ganz in Lego Chima Manier. Also, da kann doch nichts schief gehen.

Material:
- gut durchgewaschenes blaues Handtuch
- Fleece-Dino aus einem Stoff, aus dem ich schon mehrere Halstücher (hier und hier), einen Pulli und eine Hose genäht habe (Haha, von der Hose und dem Pullie gibt es noch nichts, dass war vor meiner Bloggerzeit)
- Flanell-Pyjama meiner lieben Nachbarin *winke winke*
- Nemo-Duschvorhang (taugt zum Duschen gar nichts, aber landete schon in einer Kosmetiktasche, unter meine Nähmaschine als Schutz für das Styrpor und in einer Pixi-Buchhülle) - oh je, Pixihülle ohne Foto verschenkt :-( und für die meine Nähplatte hab ich noch nichts geschrieben :-(
- und neues echt gekauftes Schrägband - in rot - passend zum Dino

Der Kragen - nicht ganz perfekt
Leider ist das Band ein wenig breit gewesen und nicht alle Kurven haben sich gut umnähen lassen - OKAY, möglicherweise liegt es auch daran, dass ich das Schrägband mal wieder von der verkehrten Seite angenäht habe. Von daher bin ich am Verschluß nicht wirklich zufrieden und einmal habe ich auf der Rückseite das Schrägband nicht erwischt. Aber mal ehrlich: Ein Sabberlatz ist ein Sabberlatz - Geschenk hin oder her.

Den Dino habe ich noch einmal nachgenähmalt, damit die Struktur ein wenig besser zur Geltung kommt. Aber aussen einfach nur einmal mit Gradstich drumherum und nicht mit Zickzack. Ausfransen kann hier ja nichts.

Und jetzt werde ich mich ran setzen und meiner Prinzessin auch mal Prinzessinnen-Lätzchen nähen. Bisher muß sie immer die Auto-Lätzchen vom großen Bruder auftragen - die Arme *g*

verlinken werde ich das mit
Made4boys
Sobald ich den PC repariert habe und der Kartenleser wieder funktioniert. Deswegen gibt es auch nur ein einziges unscharfes Foto. Als meine Motte das Geschenk unbedingt ausprobieren wollte.

Mittwoch, 13. Mai 2015

Sommerhut


Es wird wärmer. Die Sonne scheint und irgendwie besitze ich keine Mütze bzw. Sommerhut mit Nackenschutz.
Das kann ja nicht sein! Deswegen habe ich mich heut mit meiner lieben Freundin zum Nähen verabredet. Unsere Kinder sind im Abstand von nur 3 Tagen geboren und es ist erstaunlich wie nah beieinander sie die gleichen Entwicklungsschritte machen und wie sich eines vom anderen etwas abschaut. Meist schaut sich allerdings meine Motte von ihm etwas ab. Das eine Mal war es krabbeln, letztes Mal schlechte Laune *grmf* und dieses Mal? Mal sehen, hingestellt haben sich schon beide.

Ach so: Nähen!
Also sie wollte für ihren Prinz eine Sommermütze und hat auch Stoff und Maschine mitgebracht. Ich habe eh alles hier. Als Schnitt haben wir den Sommerhut von Schnabelina alias Rosi genommen. Vielen Dank an dieser Stelle für das tolle freebook.
Allerdings war schon allein das Zuschneiden eine Kunst, ein Kind wollte immer hoch und so ging es nur schleppend voran. Und klar, ein wenig was zu erzählen hatten wir uns ja auch *lach* Immerhin sind wir damit aber fertig geworden.
Ich habe sogar schon angefangen den Mützenteil zusammenzunähen. Meine Freundin näht noch  nicht ganz so lange und ihr gab es Sicherheit mir zuzuschauen.
Auch einen Schirm hat sie noch nicht genäht, und war froh drum es erst einmal zu sehen. Hier habe ich wie so oft einfach ein Bodenputztuch zur Verstärkung eingenäht.
Bei dem Nackenschutz gab es aber auch für mich eine Primere: Rollsaumen mit dem Rollsaumenfuß. WOW! Das ist ja klasse!!! OK, das einfummeln war ein wenig umständlich (oder ich habe mir das umständlich gemacht) aber der Rest wuppt ja wie geschmiert! Und sieht toll aus.
Eine Futtermütze innen habe ich übrigens nicht genäht, ich wollte den Sommerhut so leicht und dünn wie nur irgend möglich nähen. Deswegen hab ich auch das Band zur Größenregulierung weggelassen.
Da mein Modell aber schon schläft, kann ich jetzt nicht testen, ob sie wirklich viel zu groß ist. Zur Not gibt es morgen im Genick noch ein Stück Gummi - so!

Tja, und gescheite Fotos gibt es dann morgen. Vorerst muß der Bär hinhalten.

UPDATE:
Der Sommerhut sieht toll aus und paßt (fast perfekt), daumesbreite zu groß, aber ohne viel Wind sollte es gehen. Die Motte sieht das allerdings anders und versucht sich den Hut immer vom Kopf zu ziehen. Naja,... Babies halt *g*

Dienstag, 12. Mai 2015

Kaufhose bestickt


Meine Schwägerin hat eine neue Nähmaschine und die kann sogar sticken!
Natürlich hat sie das gleich ausprobiert. Aber ich konnte nicht umhin, ich mußte mir das ansehen.... und *hust* mal gleich ein kurze Hose aufpolieren.
Mein Prinz mochte die Jeans nämlich nicht anziehen, sie war ihm zu langweilig. Da konnten wir helfen! Jetzt gibt es am Bein einen feuerspeihenden Drachen.
Mit Sicherheit nicht das letzte, was meine Schwägerin mir sticken durfte *freu*

Montag, 11. Mai 2015

Ausflug Schloßpark Charlottenburg - Bilderflut

Einen zweiten wunderschönen Ausflug haben wir in Berlin geschafft. Zum Schloßgarten vom Schloß Charlottenburg. Wie in Kindheitstagen sind wir über die Brücke gelaufen und kommen dann "von hinten" in den Schloßpark.
Die Brücke fand ich damals genauso beeindruckend wie jetzt. Das Wasser der Spree glitzert so schön in der Sonne. Nebendran die S-Bahnen, wobei, ehrlich: sind die da damals auch schon gefahren? Ich weiß es nicht.

Wenn man den Schloßgarten betritt, kommt man gleich erst einmal auf einen tollen Spielplatz mit Bänken. Dort haben wir gleich einen kleinen Snack zu uns genommen und danach wurde getobt und geklettert, gerutscht, geschaukelt, Seilbahn gefahren, Wackelband gelaufen. Ich mag sowas ja auch sehr.

Dann ging es weiter. Aber irgendwie haben wir es nicht zum Mausoleum geschafft. Dort kamen wir früher immer zwangsläufig vorbei. Dieses Mal haben wir den Bogen hintenrum um den See geschlagen. Das war auch toll. Schöne Brücke, tolle knottrige alte Bäume.
Leider hatten dann meine Männer Hunger und Kekse waren nicht genug. Dann haben wir das ganze abgebrochen und sind heim zum Essen.

Will ich dort noch einmal hin: JA! unbedingt. Das Mausoleum fehlt und das Schloß haben wir ja auch nicht wirklich gesehen. *g*













Sonntag, 10. Mai 2015

Schlafanzug gerettet und gepimpt

Meine kleine Motte darf ja einiges an Klamotten vom großen Bruder auftragen. Ich finde das richtig gut, spart es doch eine ganze Ecke Geld und die allermeisten Sachen sind ja von einem Kind nicht abgetragen. OK, vieles hat auch schon mein Prinz vererbt bekommen - sprich, die Motte ist oft das zweite, dritte oder vierte Kind.

Nun haben wir so einen wunderschönen gestreiften Frotteekuschelschlafanzug geerbt. Und leider leider wurde der an den Zehenspitzen nicht nur ganz schön knapp, sondern der Stoff auch richtig dünn. Abgewetzt müssen meine Sachen trotz auftragen aber dennoch nicht aussehen.

Also geschwind die Füße abgeschnitten. Ein paar Socken mit Löchern ausgesucht, bei dem das Bündchen noch okay ist, ab der Ferse abgeschnitten und geschwind: Bündchen ans Bein.
Schlafanzug gerettet. Sieht sogar richtig cool aus. Und Füße braucht es ja jetzt im Sommer wirklich nicht. Zur Not gibt es Socken *g*

UPDATE:
Mein Sohn ist begeistert und will jetzt seinen eigenen. Klar, wegen des Spinnennetzes.
Und er paßt super - letzte Nacht durfte die Motte probetragen.

Mittwoch, 6. Mai 2015

Lieblingsshirt gerettet

Lieblingsshirt gerettet

Der beste Freund von meinem Prinzen hat ein Lieblings-T-Shirt. Und was soll ich sagen, auch der beste Freund wächst und wächst. Und das Shirt will er noch nicht hergeben. Deswegen habe ich der Mama angeboten das Shirt zu verlängern. Sie hat zwar gleich ja gesagt, aber ich mußte sie dann noch einmal dran "erinnern". Vielleicht war ihr das unangenehm. Aber in dem speziellen Fall mache ich das gern.

Sie gab mir also am Donnerstag das Lieblingsshirt sowie eines zum "Ausschlachten" mit. Von dem Ausschlachtshirt habe ich den Saum und die Armbündchen abgeschnitten - schon mal locker 8-9cm, damit ich das Shirt um 5cm verlängern könnte.
Den Saum unten konnte ich 1zu1 von innen einfach festnähen - sieht trotz des nicht perfekten Garns - toll aus. Bei den Armen mußte ich vom Kurzarmshirt den Saum erst auf die passende Breite kürzen und anschließend einnähen. Das ist ein wenig fummliger gewesen. Größe 104/110 ist da einfach noch sehr schmal. Aber auch das gefällt mir richtig gut.
Direkt am Montag ging das gerettete Lieblingsshirt zurück. Die Freude war groß - meine aber auch!

Freitag, 24. April 2015

Ausflug Döbritzer Heide

Ich war letzte Woche mit meiner Familie in Berlin gewesen. Berlin ist meine Heimat. Von daher sind meine Besuche dort auch immer mit Familie und Freunde treffen zeitlich mächtig ausgereizt. Das ist toll, aber halt auch ein wenig anstrengend und so ist es auch schwer meiner Familie Berlin zu zeigen. Und es gibt so vieles, was ich unbedingt zeigen möchte, angefangen bei dem Touri-Gedöns wie Funkturm, Fernsehturm, Siegessäule über Kindheitserinnerungen wie Schloß Charlottenburg, Schloß Sanssouci, Pfaueninsel, Grunewaldturm, Teufelsberg, Babelsberg zu neuen Dingen wie Schiffshebewerk in Eberswalde oder Dinosaurier in Germendorf.
Ich auf der Riesenschaukel

2m großer Ammonit
Dieses Mal stand die Döbritzer Heide auf dem Programm. Denn in der Heinz Sielmann Stiftung wurden Dinosaurier aufgenommen. Diese können seit 1. April bis 1.November im Schaugehege der Wisente und Wildpferde angesehen werden.
Ein wenig überrascht wurden wir, dass der Eingang über Karls Erdbeerhof erfolgt. Und noch viel mehr überrascht wurden wir, dass der Erdbeerhof ein Freizeitpark ist. Mit vielen kostenfreien Attraktionen.

Mein Prinz war begeistert von der Löschstation (ok, ausgerechnet diese muß bezahlt werden), ich fand die Riesenschaukel sensationell. Diese wurde aus alten Strommasten gebaut und hat eine super Spannweite. Mein Mann hat gleich mal mit dem Stockbrot backen geliebäugelt. Meine Mama hat den Kinderwagen geschoben und war entspannt, hat sich alles aufmerksam angesehen.
Wiesente im Schaugehege
Rothirsch
Przewalski-Pferd
Aber wir wollten ja zu den Wisenten und Wildpferden. Der Eintritt mit 12 Euro ist recht happig, aber da derzeit mit der Dinoausstellung durchaus angemessen. Wir haben den langen Rundweg eingeschlagen. So konnten wir alle der mehr als 40 Dinosaurier ansehen. Dabei sind ganz kleine, aber auch größere. Es gibt genug Banken und sogar Schutzhütten, in denen man Pause machen kann. Sogar ein Dixiklo habe ich entdeckt :-)
Motte bei der Diplodocus-Ausgrabung
Ausgrabung mit dem Besen
Die Wisente und Wildpferde haben sich sehr gut versteckt, aber auf der zweiten Hälfte haben wir sie doch noch gesehen.
Besonders toll ist das Ende, denn dort kann ein riesiger Diplodocus mit dem Besen ausgegrabenen werden. Und es gibt einen kleinen Sandkasten mit versteinerten Haifischzähnen. Wenn man welche aussiebt und entdeckt, darf man sie sogar als Erinnerung mit nach Hause nehmen.

Im Fossiliensandkasten
Tja, aber ehe es dann nach Hause geht, darf man noch einmal durch den Erlebnispark gehen. Wir haben dann dort lecker im Pfannkuchenhaus gegessen. Mein Prinz war ganz begeistert vom Wasserspielplatz. Plötzlich war er weg - er ist weitergezogen zum Spielplatz und dann weiter zu riesigen Hüpfburg. Was ein Schreck! Wir haben ihn zwar sehr schnell vermisst und damit auch wirklich schnell wiedergefunden, aber der kurze Moment: Horror! Hinterher daheim haben wir ihn in Ruhe noch drauf angesprochen, da meinte er doch ganz klar: "Ich hatte doch mein Armbändchen an!" Ach ja - mein kleiner. Doch schon so groß und vernünftig.

Auf jeden Fall ist es einen Ausflug wert und unbedingt an Dinosaurierfans weiterzuempfehlen.
(Note to myself: IMMER die Einstellungen der DigiCam VORHER prüfen - im hellen Licht habe ich nicht bemerkt, dass ich die Hälfte der Zeit mit der völlig verkehrten Einstellung fotografiert habe und alle Fotos überbelichtet sind! *hoil*)