Dienstag, 26. Juli 2016

Haarspangenaufbewahrung

Innenleben
Die Haare wachsen (endlich). Das Mamaherz hüpft vor Freude. Und noch viel mehr, weil die Prinzessin sich wirklich gern Zöpfchen machen läßt. Die ersten Haargummis und Spängelchen fliegen also fröhlich durch die Wohnung und werden im Bedarfsfall nicht immer (sofort) gefunden.

Da mußte eine Lösung her: eine Haarspangen-Haargummi-Aufbewahrung.
Für Haarspängelchen

Wie es der Zufall will, weiß mein Pinterest, was ich grade brauche und ich bin auf eine hübsche (fertige) Haarspangenaufbewahrung bei dawanda gestossen. Das reicht ja als Anregung.

Nach hübschen Stoffen geschaut - und ich bin wieder auf den tollen Sterntaler von meiner Schwägerin gestoßen. Jetzt ist er fast alle. Dazu alles, was ich so an roten Bändern finden konnte. Optisch dem aus dawanda nachempfunden, die Masse aus dem was der Stoff hergibt übernommen.

Die Bänder auch nur pi-malAugenmaß aufgelegt,
Für Haargummis
mittig festgenäht und das untere Band läßt sich rechts und links öffnen, damit auch die Haargummis sichtbar aufbewahrt werden - Säckchen fand ich doof.

Von hinten  oder außen (falls noch der Knopf folgt)
Leider habe ich die Schlaufe zum Aufhängen vergessen in die Spitze einzunähen, dann hatte ich direkt auch keine Lust mehr, den Knopf anzunähen. Vielleicht hole ich das aber noch nach.*g*

Und da heut Dienstag ist, verlinke ich es mit dem Creadienstag und Kiddikram von LunaJu.

Dienstag, 19. Juli 2016

Easy Peasy

Ich habe mich der Easy Peasy Gang angeschlossen. Als ich das Shirt das erste Mal gesehen habe, wußte ich, dass ich das unbedingt ausprobieren will. Da ich aber immer gern das Material nutze, was ich habe, hatte ich nicht direkt eine Kombination im Kopf.... dieses Mal hat es echt lang gedauert.

Irgendwann habe ich den tollen blauen Stoff mit den "Bällen" wiedergefunden. Blau ist derzeit die absolute Lieblingsfarbe meiner Prinzessin.
Jetzt wurde es kompliziert, farblich passende Shirts habe ich genug da, ABER die sind alle in Größe S, und damit zu schmal oder zu kurz oder beides *Hilfe*. Irgendwann habe ich dann die zweite Teilung im Rücken entdeckt, damit ging es dann endlich auf - oranges Shirt von meiner Winterfreundin und ein Fehlkauf Top in grün von mir.

Leider ist der Schnitt erst ab 110 zu haben, wir sind erst bei Größe 80/86. Also habe ich den Schnitt verkleinert, allerdings noch viel zu wenig *lach* es ist immer noch ein Kleidchen und rutscht dummerweise fast von der Schulter, sonst würde ich es ihr doch direkt anziehen.
Nun gut, lieber zu groß als zu klein. Dann hole ich das Shirt eben nächsten Sommer wieder aus dem Schrank.

Und ja, ich weiß..... ich könnte sollte müsste mal bügeln,.... aber es war mir heut einfach zu warm.

Weil es ich schon so lange nicht mehr geschafft habe, hier meine Verlinkungen:
 Creadienstag und Kiddikram (auf neuer Seite von LunaJu)


Freitag, 15. Juli 2016

Kissenbezug

Ich habe Bettwäsche für Kinderbettzeug geschenkt bekommen. Es war nett, aber nicht so der Bringer. Nun sehe ich es ja immer nichtwirklich ein, viel Geld für etwas auszugeben, was a) nicht so wirklich wichtig ist, was b) keiner sieht, c) keinen interessiert und d) auch nur kurz benutzt wird.... in dem Fall vielleicht relativ kurz. *schmunzel* Denn der Große mußte 3 Jahre mit dem Bettzeug durch und auch meine Kleine schon fast 2 Jahre - aber nur fast!

Jetzt habe ich es geschafft und habe den Kopfkissenbezug ein wenig gepimpt *hihihi* ... weitervererben ist danach zwar nicht mehr wirklich möglich, aber das ist ok.  Der Bezug ist geerbt (ich weiß nicht, wie lange er dort genutzt wurde, bei mir jetzt schon 5 Jahre - und es werden sicherlich noch ein paar folgen, selbst wenn es dann nur noch als Schmusekissen genutzt wird.

Ja - ich bin zufrieden.

Sonntag, 3. Juli 2016

Ausflug Lochmühle

Am Freitag haben wir einen Ausflug zum Freizeitpark Lochmühle in Wehrheim gemacht.

Die Anreise ging erstaunlich schnell, die Kinder sind wach geblieben. Ich hatte ja ein wenig gehofft, dass die Motte einschläft (es wäre genau ihre Zeit gewesen), aber stattdessen haben beide Kinder schon fleißig die beiden kleingeschnitten Äpfel aufgemümmelt. Auch gut, war später halt weniger zu tragen. *g*

Gegen 12 Uhr sind wir angekommen. Der Große ist über 120cm und darf den vollen Eintritt zahlen, die Kleine ist unter 90cm und damit noch frei. Von daher war der Eintritt für uns 3 mit 28 Euro noch erschwinglich.

Baumwipfelpfad
Im Freizeitpark haben wir uns gleich erstmal mit unseren Nachbarn getroffen. Sie sind schon ne Stunde eher los gefahren und haben am Baumwipfelpfad auf uns gewartet. Constantin brauchte keine Sekunde, schon war er mit seinem Freund in seinem Element und sie sind die alle Wege abgeklettert. Charlotte hat gleich den U3-Spielplatz für sich entdeckt. Später wollte aber auch sie hoch hinaus. Ich glaube, wenn wir nichts gesagt hätten, wären die Kinder allein mit diesem Spielplatz glücklich geworden und wir hätte nichts anderes gebraucht. *lol* Das Leben kann leicht sein.

Aber ein wenig mehr wollten ich dann schon sehen. Also ging es dann zu der Eselreitbahn. Mein Großer hat sich gleich allein auf den wilden Esel gesetzt und meine Kleine durfte mit mir gemeinsam eine Runde drehen, gleich noch ne zweite und eine dritte *hihi* Auch hier wollte kein Kind weg.

Minitrampolin
beim Kuh melken
Auf dem Weg zum Kaffee haben die Jungs noch mal eben schnell die Kühe in Rekordzeit gemolken und auf einem der zahlreichen Spielplätze mit einer Riesenkreiselwippe gespielt.

Endlich Zeit für einen Kaffee. Die Kinder sind im Bällebad versunken -und zwar so tief, dass sie nicht einmal ein Eis essen wollten! Außer die Motte, auch sie ist versunken und kam allein nicht mehr raus, ich habe sie heldenhaft gerettet und sie hatte sichtlich Spaß mit dem Eis. Während die Jungs - inzwischen stieß eine weitere Freundin meiner Nachbarin mit ihrer Tochter hinzu - sich weiter mit Bällen beworfen haben, hat meine Maus das Minitrampolin erobert. Hach, hatte sie Spaß! Und das alles ohne Mittagsschlaf.
Entenkarussel

Irgendwann wollte ich dann weiter: Auf geht´s zum Entenkarussel. Eine Runde zu dritt - und schon wollte mein Sohnemann allein fahren. Nur gut, dass das Tochterkind auch Zuschauen toll findet.

Eichhörnchenbahn - vorletzte Reihe
Jetzt ging es zur Eichhörnchenbahn. Eine kleine freundliche Achterbahn. Die Kinder wollten erstmal nicht, aber ich habe mit meiner lieben Nachbarin *winkewinke* das "Eichhörnchenabzeichen" bestanden. In der nächsten Runde sind die Kinder mit und waren begeistert - es folgte noch eine zweite und eine dritte Runde.

Streichelzoo
Kurz verschwanden die Kinder im Streichelzoo, um anschließend mit den Traktoren zu fahren. Direkt sind die Jungs in den ersten Traktor eingestiegen. Ich bin mit der Motte in den nächsten geklettert, sie durfte fahren und "lenken" und ich saß hinter ihr. Man, keine Miene verzogen, so stolz war sie. Inn der nächsten Runde sassen meine beiden Kinder nebeneinander und waren so zufrieden. Constantin hat Charlotte ganz viel gezeigt und "erklärt", ich durfte die Schilder der angepflanzten Pflanzen vorlesen.
Traktor fahren

Zur Erholung ging es dann wieder für eine kleine Weile auf einen Spielplatz. Die Kleine hat noch die Hühner gefüttert. Jetzt sollte man denken, wo wir schon so viel tolles gesehen haben, dass die Kinder direkt weiter wollen, wenn wir das wollen. Aber mitnichten. Wenn sie spielen, dann spielen sie.

Dennoch haben wir es bis zur Western-Eisenbahn geschafft. Mein Kind ganz vorn, in einer Tour die Schnur mit der Klingel gezogen, die gesamten zwei Runden! Ich behaupte jetzt mal, es hat ihm gefallen.

Anschließend sind wir in die Spielhalle gegangen. Ich fand es zu warm darin, aber die Kinder waren sofort wieder auf dem Klettergerüst, die Mamas konnten sich ein wenig auf den Bänken erholen, naja,... fast alle Mamas: Ich war am Karussel, auf dem großen Trampolin, auf dem Minitrampolin und bei der Teppichrutsche.

Tret-Helikopter
Leider sind dann die anderen gegangen, aber wir sind noch ein wenig geblieben. Haben die Mühle erklommen, sind mit der Helikopterbahn gefahren. Wahnsinn, wie hoch die ist. Richtig schöne Aussicht konnten wir von oben geniessen. Aber das Treten war schon anstrengend. Zu zweit wäre es sicherlich angenehmer gewesen, aber Constantin kam nicht richtig an die Pedale und für mich waren sie eigentlich viel zu nah gewesen. Und: wir waren allein auf der Strecke unterwegs, so konnten wir Pause machen und dem Entenkarussell von oben zusehen.

Anschließend wollten wir zwar noch einmal direkt der Eselbahn, aber die Riesentrampoline mußten natürlich auch noch ausprobiert werden. Zum Glück war es nicht mehr so voll und die Kinder hatten jeweils ein Trampolin für sich allein. Ich bin immer noch erstaunt und begeistert, wie gut meine Kleine (hey, sie ist noch keine 2 Jahre) hüpfen kann, richtig gut koordiniert und lange am Stück. Der Große macht das auch gern und gut, aber lange nicht so ausdauernd und intensiv.

Mein Junior auf dem wilden Esel
Geschafft: noch 3 Runden mit den wilden Eseln, noch einmal Kühe melken. Dann flitzte der Große zum Wackelpudding (Riesensprungkissen) und Charlotte wollte unbedingt noch mit den Eseln fahren, aber nach 2 Runden war dann Schluß. *snief* 18 Uhr, die Eselbahn wurde abgeschaltet.
Auch auf dem Spielplatz wurde aus dem Sprungkissen die Luft entlassen, aber die anderen Spielgeräte konnten noch ein wenig genutzt werden.
Riesensprungkissen
Jetzt kommt der einzige kleine Haken an der Lochmühle: ab 18 Uhr gibt es nichts mehr zu essen. Ich hätte den Kindern dort gern noch vor dem Heimweg Abendessen geholt. Unsere Wegzehrung war natürlich auch verspeist. Also gab es nur noch ein Eis. Für die Kinder ein tolles Abendbrot. Und dann schwups heim. Meine Maus ist keine 2 Minuten im Auto eingeschlafen, hat sich hochtragen lassen und hat 12 Stunden geschlafen! Der Große drohte mir dann auch einzuschlafen, aber ihn habe ich wach gehalten - mit dem Effekt, dass er erst nachts nach 22 Uhr zur Ruhe und in den Schlaf gefunden hat.

Fazit: Ich will unbedingt noch einmal mit beiden Kindern und meinem Männe hin.

Freitag, 24. Juni 2016

Eine Lotte für die Motte

Als ich die Lotte bei Pinterst das erste Mal gesehen habe, wußte ich, die muß ich für meine kleine Prinzessin nähen. Dann habe ich aber doch noch ne Weile gebraucht, weil ich mich einfach nicht für Stoff entscheiden konnte.
Ich nutze ja echt gern Stoffe von abgelegten Sachen und die stapeln sich dann hier und es wird immer mehr und irgendwie verliert man dann die Übersicht. Und ein klein wenig bin ich schon neidisch auf all die Näherinnen, die sich immer die neuesten EP-Stoffe kaufen können. Aber hey, ich will ja eigentlich nicht Mainstream-nähen.... Also Gedanken gezügelt und frei nach dem Motto: use what you have, das genommen, was ich habe: Nämlich den allerletzten Rest von dem tollen Hai-Stoff, ein Rest-Streifchen rosa vom Kapuzenkleid und ein eingelaufenes lila Shirt von mir. Pah,bin ich stolz!

Genäht habe ich die Tunika Lotte in Größe 92, irgendwie war ich zwischendurch der Meinung, dass es ein Kleid wird. Es kam mir so lang vor. Inzwischen weiß ich einfach, mein Mädchen ist gut gewachsen *lach* - für ein Kleid fehlen locker 7-10 cm vorn, aber gut vorstellen könnte ich mir das schon.

Ja, und mal wieder hatte ich Schwierigkeiten mit dem Zierstich. Ich bin mir nur nicht sicher, an was das liegt. Ob die Nähmaschine merkt, wenn ich angespannt bin. Ich habe nämlich eigentlich nie Probleme, dass mir der Faden reißt, ABER wann immer ich mal einen Namen sticke oder einen einen schönen auffälligen Zierstich verwende, reißt der Faden - meist genau in der Mitte. *aufreg*
Dafür fand ich es endlich nicht mehr ganz so schlimm die Bündchen anzunähen. Ob es am Jersey lag, weiß ich nicht. Lieblingsbeschäftigung noch immer nicht, aber es wird langsam aber stetig besser.

Die Motte trägt die Lotte gern, sagt zu den Haien immer "Blubb", was soviel bedeutet wie Fisch.

Vielleicht mache ich auf die Ziernaht noch eine Jersey-Blume oder so. Bisher hab ich mich mit solch Deko ja noch nicht beschäftigt, aber dann gibt es keinen Grund mehr mich zu ärgern. *hihi*

Die Tunika Lotte bekommt ihr bei Frau Ninchen.




Mittwoch, 15. Juni 2016

Schlafi gerettet

Kurzprojekt von heut morgen (und es ist erst 10 Uhr)

Gestern abend als ich meine kleine Motte zu Bett gebracht habe, hat sie sich ziemlich aufgeregt, dass ihr Schlafanzug an beiden Füßen Löcher hat. Ich fand außerdem, dass der Schlafi schon sehr knapp geworden ist.

Lösung für gestern abend: Socken drüber

Lösung für heut vormittag: Fußteil abschneiden und als faules Bündchen umnähen.

Jetzt kann sie den Schlafanzug noch eine kleine Weile anziehen. Im Sommer ist ohne Fußteil eh besser, selbst wenn der beginnende Sommer derzeit noch sehr verregnet daherkommt.

Ich bin schon sehr zufrieden: Der Schlafanzug hat dann schon drei Kinder durch. Meinen Sohn, seinen Cousin und nun noch meine Tochter. Soll mal einer sagen, die Sachen von heut taugen nichts mehr. :-)

Dienstag, 14. Juni 2016

Sonntagsspaziergang in Drais

Gestern haben wir einen Sonntagsausflug auf die Felder von Drais gemacht.
Mein Plan war es, die Regenpause zu nutzen, den Kindern ein wenig frische Luft und Bewegung zu geben, damit sie abends ausgeglichen sind. Außerdem müssen sie ja nicht jetzt schon stundenlang Fußballl gucken.
Wir haben jede Menge Schnecken gefunden und gerettet - sprich vom Gehweg an den Rand gesetzt, damit keiner aus Versehen drauf tritt.

Am Feldrand sind die zwei so schön miteinander gelaufen. Es ist so eine Freude zu sehen, wie die beiden sich verstehen, aufeinander eingehen und sich ansehen. (Natürlich gibt es auch bei uns genug Momente, wo es ganz anders läuft.....)

Am Ende haben sie eine einzige wundervolle Schlammpfütze gefunden. Mal im Ernst: Muss man das verbieten?
Sie waren nass und dreckig, aber so glücklich!

Tja, und dann setzte auch der Regen wieder ein: nass von unten, nass von oben und dann ab in die warme Wanne. Was für ein herrlicher Ausflug!